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Wie geht es weiter mit der Sanierung?
Hier finden Sie eine Übersicht an Projekten, die der Erhaltung der Dorfkirche dienen sollen. Dazu bitten wir um Ihre Unterstützung als Vereinsmitglied und/oder durch eine Spende.
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Projekt: Hüllensanierung
Hier ist klar sichtbar: Not am Mann!
Die finanziell größte Herausforderung wirft derweil ihre Schatten voraus: Nach vielen Gesprächen mit potenziel- len Fördermittelgebern konnten Anträge so rechtzeitig gestellt werden, dass der nächste Bauabschnitt für das Jahr 2012 geplant werden kann. Hierbei handelt es sich um die "Hüllensanierung", also die denkmalgerechte Sanierung der stark geschädigten Putzfassade und der Fenster des Kirchenschiffes sowie der Backsteinfassade des Turmes.
Projekt: Innenraumsanierung
Die marode Decke
Nach der Schwammsanierung und der Wiederherstellung des Ziegelfußbodens sind die Sanierungsarbeiten im Inneren der Kirche noch lange nicht abgeschlossen. Einen Hauptschwerpunkt bildet die Instandsetzung der Decken im Kirchenschiff. Dort ist im Bereich der Emporen kein Deckenputz mehr vorhanden und im Mittelteil lösen sich die kassettenförmig angebrachten sozialistischen Deckenplatten mehr und mehr vom Untergrund. Der Förderverein strebt eine Deckensanierung nach historischem Vorbild an also mit Deckenengel und Bredowschen Wappen, was jedoch eine bedeutende finanzielle Herausforderung darstellt und am Ende sicherlich nur mit dem Blick in die Brieftasche entschieden werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die farbliche Überarbeitung des Kircheninneren von der Wand bis zu den Bänken, dafür wird jedoch erst einmal ein restauratorische Farb- gutachten benötigt. Ein besonderes Augenmerk bei der farblichen Sanierung dürfte auf den historischen Wappen an den Emporen liegen, ebenso auf den um 1970 über- strichenen Schriftzügen an den Brüstungen der Emporen. Mindestens ebenso restau- ratorisch aufwändig wird die dringend notwendige Aufarbeitung des Altars und des Patronatsstuhles sein. Neben den bereits erwähnten Arbeiten gibt es noch viele weitere Dinge, die einer Erneuerung bzw. Instandsetzung bedürfen. Dies reicht von der teils antiken Hauselektrik über einen nicht frostgesicherten Wasseranschluss, die fehlende Wärmedämmerung bis hin zur Lüftung der Winterkirche. Bleibt zu hoffen, dass man von Überraschungen verschont bleibt und viel in Eigenleistung bewerkstelligen kann.
Projekt: Versorgungstrakt (Küche und Toilette)
In seinem Inneren sollte sich genügend Platz finden!
Im Mai 2010 wurde nach jahrelanger Diskussion inner- halb der Kirchengemeinde, nunmehr in enger Zusam- menarbeit zwischen Förderverein und Kirchengemeinde ein Konzept für den Einbau einer Toilettenanlage und einer Kleinküche beschlossen. Für die sinnvolle Nutzung der Kirche ist es unerlässlich, beides zumindest in ab- sehbarer Zeit vorzuhalten. Derzeit existiert nämlich nur ein einziger Kaltwasseranschluss. Einen Anschluss an ein Abwassersystem würde man derzeit vergeblich suchen. So fand man gemeinsam schnell eine Antwort auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Projektes. Wer sich Gäste ins Haus einladen möchte und wöchent- liche Kinder-, Jugend- oder Seniorenveranstaltungen durchführt, muss auch für die „kleinen“ Bedürfnisse seiner Gäste gewappnet sein. Zurzeit stellt uns dan- kenswerterweise die örtliche Feuerwehr für größere Veranstaltungen ihre Toiletten zur Verfügung. Das Mit- bringen von Thermoskannen, Wasserkocher und Geschirrkörben für eine gemütliche Kaffeerunde am Seniorennachmittag soll dann auch der Vergangenheit angehören. Inzwischen wird ein Entwurf favorisiert, dessen Umsetzung durch Fachleute geprüft wird.
Für die Planungskosten beantragte der Förderverein im Jahre 2011 erfolgreich eine Förderung durch das Amt Friesack. Dieses Projekt müssen wir, die Kirchengemeinde und der Förderverein, aber ansonsten finanziell gänzlich allein stemmen und sind daher auf Eigenleistungen in Zusammenarbeit mit interessierten Baubetrieben angewiesen!
Projekt: Historische Treppe
Wie nur da hinauf?
Ein Häufchen Sand war nicht die richtige Lösung für die Ewigkeit!
Anlässlich des "Tag des offenen Denkmals" im Sep- tember 2010 und 2011 hatten wir unsere Kirche, erst- mals auch den Kirchturm, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bei der Vorbereitung sind wir bzgl. des Zu- gangs zum Kirchturm schnell an unsere Grenzen gestos- sen. Der einzige Zugang führt durch die Kirche, aber die historisch interessanten Zugänge direkt von außen? Sie sind nicht ebenerdig, sondern befinden sich oberhalb des Feldsteinsockels. Denn die Treppe wurde vor vielen Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen. Damit man den Kirchturm von außen begehen konnte, wurde uns vom örtlichen Eventveranstalter XXL zur Überbrückung der Höhe Bühnentechnik leihweise montiert. Die Akzeptanz durch die Gäste, aber auch der sonst fehlende Notaus- gang brachte uns auf die Idee, die Treppe wieder herzu- stellen. Sie soll Bestandteil der Sanierungsarbeiten werden, die demnächst beginnen sollen und für deren Verwirklichung sie uns als Spender und Förderer behilflich sein können.

Lösung des Treppenproblems für einen Tag, aber nicht für die Ewigkeit geeignet!

